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 Respekt

Weiterbildung

Berufe

Unser Schulleben Schuljahr 23/24

NAMIBIA-Auslandspraktikum der Erzieher (SiA 121,221) 07.02 – 29.02.2024

Dieses Jahr konnten 7 Studierende der SiA Oberstufen an dem Erasmus Auslands-praktikum in Namibia, Windhoek teilnehmen. Vor Ort besuchten die Studierenden verschiedene Kindertagesstätten und Schulen und absolvierten dort ihr Praktikum. Neben den berufsbezogenen Erfahrungen mit den Kindern und ErzieherInnen kam auch das kulturelle Programm nicht zu kurz. Die Gruppe unternahm einen Ausflug in die Wüste Sossusvlei, ging nahe der Lodge Gocheganas, welche ca. 30 km südöstlich von Windhoek liegt, auf Safari und rundete das Auslandspraktikum mit Sightseeing, einer Whale Watching Tour und Stranderlebnissen in Swakopmund am Südatlantik ab. Einen kleinen Einblick in ihre beeindruckenden beruflichen und privaten Erfahrungen teilen sie mit uns in dem folgenden Video. Wer noch mehr über das Namibiapraktikum erfahren möchte, findet weitere Informationen in dem ausführlichen Bericht.

Lesung am RWB

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Am Freitag, den 01.03.24 fand in der Aula des Robert-Wetzlar-Berufskollegs eine Lesung mit der Autorin Katharina von der Gathen statt. Sie stellte ihr kürzlich mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis prämiertes Buch „Radieschen von unten. Das bunte Buch über den Tod für neugierige Kinder“ vor. Didaktisch und methodisch animierend aufbereitet, machte die Autorin dieses nicht immer einfache Thema für über hundert Schüler*innen, vor allem aus sozialpädagogischen Bildungsgängen, interessant zugänglich. Zu Beginn der Lesung haben die Schüler*innen ihre Fragen und Anliegen zum Thema auf Zetteln eingebracht. Zwischendurch wurden sie immer wieder nach ihren Erfahrungen gefragt. Insgesamt fühlten sich die Schüler*innen durch die gelungene Aufbereitung des Themas, Präsentation von vielen bunten Zeichnungen, eingespielte Originalbeiträgen, z.B. von Kindern gesprochene Witze zum Thema, den gelesenen und frei gesprochenen Beiträgen der Autorin sehr gut durch das Thema begleitet und animiert, sich weiter zu informieren. Dirk Wolter

Eindrücke vom 3- tägigen Seminar an der Steinbachtalsperre der Erzieher:innen im Anerkennungsjahr zum Thema Resilienz und Teamarbeit im Erzieherberuf

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Meine Erfahrung auf Malta

Mein Name ist Lukas Hochgeschurz. Ich gehe in die EAH120 und habe die Möglichkeit bekommen, während meines Anerkennungsjahres für mehrere Monate ins Ausland zu gehen. Malta war für mich die logische Wahl, da ich bereits ein Jahr zuvor mit meiner Klasse für einen Monat dort ein Praktikum absolvieren konnte. Als es Zeit war, um meine Heimat für drei Monate zu verlassen und mich ein erstes Mal vollkommen allein in ein mir fremdes Land zu stürzen, hatte ich um ganz ehrlich zu sein erst einmal Panik. Allein zu Reisen, dabei eine neue Arbeitsstelle anzufangen ist schon eine Hausnummer, jedoch wurden mir alle meine Ängste praktisch sofort genommen, als ich meinen ersten Tag auf der Arbeitsstelle antreten konnte. Die MitarbeiterInnen haben es mir so unglaublich leicht gemacht, sofort ein respektiertes Mitglied des Kollegiums zu werden. Ich hatte viele Aufgaben und hab mich dementsprechend immer nützlich und geschätzt gefühlt, jedoch niemals ausgenutzt oder Ähnliches. Nach der Arbeit hatte ich dazu immer genug Zeit, um das Land vollkommen frei erkunden zu können, Freundschaften zu schließen und natürlich Schwimmen zu gehen! Personen zu treffen ist entgegen meiner Erwartungen unglaublich leicht gewesen, da sowohl in meiner Einrichtung, als auch in meiner Wohngemeinschaft gleichaltrige waren, die ähnlichen oder sogar gleichen Berufen nachgingen und dementsprechend auch in gleichen Punkten im Leben standen. Ich habe auf Malta Freundschaften geschlossen, die ich noch immer pflege. Und auch für mich selbst, für meine Persönlichkeitsentwicklung war diese Reise unglaublich relevant. Es ist ein großartiges Gefühl und wichtig für einen Menschen zu merken, dass man niemanden braucht außer sich selbst um eine gute Zeit zu haben, um das Leben zu genießen. Deshalb sollte jeder einmal allein reisen, um diese Erkenntnis selbst machen zu können! Ich kann es nur jedem von euch ans Herz legen, diese Möglichkeit zu nutzen. Meine Zeit auf Malta hat mich sowohl persönlich als auch professionell weitergebracht. Ich bezeichne meine Erfahrung wirklich als beste drei Monate meines Lebens und habe dort eine zweite Heimat gefunden, die ich definitiv noch häufig besuchen werde.

Neuigkeiten aus dem Hotel-und Gaststättenbereich 

Einsatz der branchenführenden Hotellösung in den Klassen des Hotel- und Gaststättengewerbes am Robert-Wetzlar-Berufskolleg ab dem aktuellen Schuljahr

In den Ausbildungsberufen des Hotel- und Gaststättengewerbes (HOGA) wird im Schuljahr 2023/24 die branchenführende Hotellösung Oracle Hospitality OPERA Cloud Property Management System (PMS) im Unterricht eingesetzt, um die Auszubildenden zukunftsorientiert für ihren Beruf vorzubereiten. Begleitet wird das Digitalisierungsprojekt von der Universität Bonn, Lehrstuhl für Fachdidaktik AEH als Kooperationspartner.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Über 150 Schülerinnen und Schüler mehrerer Berufskollegs kamen am 29. Januar 2024 für eine Vortragsveranstaltung mit Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard zum ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963-1965) am Robert-Wetzlar-Berufskolleg in Bonn zusammen. Gemeinsam setzten die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften und der Bonner Oberbürgermeisterin Katja Dörner und Dr. Roman Luckscheiter, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission, ein Zeichen für die aktive Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und für eine demokratische und vielfältige Gesellschaft. emeinsam setzten die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften und der Bonner Oberbürgermeisterin Katja Dörner und Dr. Roman Luckscheiter, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission, ein Zeichen für die aktive Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und für eine demokratische und vielfältige Gesellschaft. Das Robert-Wetzlar-Berufskolleg als UNESCO-Projektschule in Bonn und die Deutsche UNESCO-Kommission hatten die Vortragsveranstaltung mit dem Vorsitzenden des deutschen Nominierungskomitees für das UNESCO-Programm „Memory of the World“ Professor Dr. Joachim-Felix Leonhard am 29. Januar 2024 organisiert. Die Veranstaltung fand zum Gedenken an die Opfer des Holocausts und der nationalsozialistischen Verfolgung im Kontext des Gedenktages des 27. Januar statt. Herr Professor Leonhard beleuchtete in seinem Vortrag die juristische und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus von 1945 bis 1965. Dabei ging er zunächst auf die Nürnberger Prozesse gegen die NS-Hauptkriegsverbrecher nach 1945 und den Jerusalemer Eichmann-Prozess ein. Zugleich berichtete er auch von den gesellschaftlichen Widerständen gegen die Aufarbeitung der Verbrechen. Im Zentrum seines Vortrags stand der durch den hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer vorbereitete erste Frankfurter Auschwitz-Prozess, den Leonhard als damaliger Oberstufenschüler im März 1965 an einem Prozesstag im Gerichtsgebäude gemeinsam mit seinen damaligen Mitschülerinnen und Mitschülern beobachten konnte. Die heutigen Schülerinnen und Schüler der fünf Bonner Berufskollegs folgten Leonhards Schilderung seiner Eindrücke des Prozesstags ebenso wie den drei Tonmitschnitten der Stimmen und Aussagen von überlebenden Zeuginnen und Zeugen des Grauens von Auschwitz mit hoher Aufmerksamkeit. Im Anschluss an den Vortrag richteten die Schülerinnen und Schüler ihre Fragen an Professor Leonhard, so etwa zu seiner Wahrnehmung des Verhaltens der angeklagten Täter im Gerichtssaal, der gesellschaftlichen Situation in den 1960er Jahren und der Bedeutung der Tonmitschnitte des Auschwitz-Prozesses für die Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen heute und in Zukunft. In diesem Kontext unterstrich Leonhard auch die Bedeutung der 2017 erfolgten Aufnahme der Verfahrensunterlagen und Tonbandaufnahmen in das Weltdokumentenerbe der UNESCO. In seiner früheren Funktion als Direktor der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv hatte er die Digitalisierung der bereits stark angegriffenen Tonbänder des ersten Frankfurter Auschwitz-Prozesses in Kooperation mit dem Hessischen Hauptstaatsarchiv und dem Fritz Bauer Institut maßgeblich unterstützt. An der Veranstaltung am 29. Januar 2024 nahmen Schülerinnen und Schüler aus insgesamt fünf Berufskollegs aus Bonn teil, dem Robert-Wetzlar-Berufskolleg, dem Ludwig-Erhard-Berufskolleg, dem Heinrich-Hertz-Europakolleg, dem Friedrich-List-Berufskolleg und dem Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises Bonn-Duisdorf. Julian Anselm, der Schulleiter der gastgebenden UNESCO-Projektschule eröffnete die Veranstaltung, die durch die UNESCO-Schulkoordinatorin Juliane Anspach moderiert wurde. Mit ihrem Grußwort unterstrich Oberbürgermeisterin Katja Dörner, dass es gerade heute darauf ankomme, mutig, wachsam und leidenschaftlich für eine „Gesellschaft ohne Hass und Hetze“ einzutreten. In diesem Sinne erwähnte sie auch das ermutigende Zeichen der aktuellen Demonstrationen für Vielfalt und Demokratie sowie die Gedenkveranstaltungen der zurückliegenden Tage für die Tausenden Bonner Opfer der mörderischen Verbrechen des Nationalsozialismus. Dr. Roman Luckscheiter verdeutlichte den von Beginn an bestehenden Einsatz der UNESCO für eine Bildung des Friedens nach der Katastrophe des Holocaust und des Zweiten Weltkriegs und die Bedeutung der Programme der Welterbestätten und des Weltdokumentenerbes. In diesem Kontext unterstrich er auch die Möglichkeiten der Bildungsarbeit und der UNESCO-Projektschulen im Einsatz gegen Diskriminierung, Antisemitismus und Rassismus. Zum Hintergrund Der erste Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963-1965) rückte den millionenfachen Mord der Nationalsozialisten an Juden, Minderheiten und politischen Gegnern erstmals in seinem gesamten Umfang in das Blickfeld der deutschen Öffentlichkeit. Die Prozessunterlagen mit 456 Aktenbänden und 103 Tonbändern des Gerichtsprozesses gehören seit 2017 zum Weltdokumentenerbe der UNESCO.

WDR Klima-App

Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule 2, Gesundheit, Erziehung und Soziales informieren sich mit der WDR Klima-App über die Entstehung von Waldbränden, zu Auswirkungen der Flutkatastrophe an der Ahr und zu Folgen von Plastik in den Weltmeeren Am 26.09.2023 unterstützten zwei Referentinnen des WDR die Schülerinnen und Schüler der BFG 323 bei ihrer Recherche im Politikunterricht zum Klimawandel mit der Augmented-Realitiy-Technik. Die WDR Klima-App wurde vorab auf den Schul-iPads installiert. Die Referentinnen stellten die Klima-App vor und erklärten die Funktionsweise der Augmented-Realitiy-Technik. Auf dem Bildschirm der iPads wird die Optik erzeugt, als würden die Nutzer live im Geschehen sein und dem Sprecher direkt gegenüberstehen. Diese Technik kennen die Schülerinnen und Schüler zum Teil als Filter von Online-Plattformen. Die Schülerinnen und Schüler recherchierten zu zweit verschiedene Szenarien: einen Waldbrand in Gummersbach 2020 aus der Perspektive eines Feuerwehrmanns und die Auswirkungen der Flutkatastrophe an der Ahr aus der Perspektive eines Paares, das von der Flut im Haus überrascht wurde. Danach beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Spiel „Plastik aus dem Meer fischen“. Die Referentinnen verteilten passendes Unterrichtsmateria Die Feedback-Runde der Schülerinnen und Schüler ergab, dass die Technik interessant sei und eine gute Abwechslung im Unterricht, die App habe an den meisten iPads gut funktioniert, sie solle besser mit Kopfhörern genutzt werden, da es sonst zu laut werde und zu einem akustischen Durcheinander im Klassenraum komme. Die emotionale Betroffenheit sei stärker durch diese Art der Bilder und mache Angst. Das Fazit von Frau Banz als Politiklehrerin war, dass die App als abwechslungsreiche Ergänzung des Unterrichts zum Thema Klimawandel geeignet sei, da sie einfach und ohne viel Vorbereitung einsetzbar wäre. Wichtig sei allerdings, dass die Klima-App nicht ausschließlich genutzt werde, da sie eher Angst und Besorgnis auslösen würde, jedoch keine Lösungen und persönliche Handlungsmöglichkeiten aufzeige. Die WDR Klima-App wird auf allen Schul iPads installiert, um in den Klassen digital zum Klimawandel zu arbeiten. https://www.planet-schule.de/thema/klima-app-102.html https://www1.wdr.de/app/klima/index.html Sylvia BanzDana Jahn Astrid Josten

Schulskifahrt nach St. Jakob

Endlich wieder Schulskifahrt! Am Freitagabend, dem 26.01.2024, ging es für eine Gruppe von 23 Reisenden aus der Fachoberschule (FOS) Klasse 11 und 12 sowie aus der praxisintegrierten Erzieher:innenausbildung (SIA) der Mittelstufe mit einem Reisebus für acht Tage nach St. Jakob im Defereggental, Österreich. Begleitet wurde die Fahrt von den vier Lehrer:innen: Uli Bitzigeio, Marla Menzel, Janina Gerdes und Christoph Spaniol. Dort angekommen, ging es für die Gruppe zunächst zum Abholen der Skiausrüstung, die wir in den kommenden Tagen benötigten. Am nächsten Morgen hieß es für alle, zum Teil das erste Mal: Ab auf die Piste. Die Anfänger:innen unter uns nutzten die Anfänger:innenpiste, um die ersten Erfahrungen auf dem Ski zu machen. Die einzelnen Gruppen wurden von je ein bis zwei Lehrkräften begleitet. Jede:r von uns erhielt somit, angepasst an die unterschiedlichen Lerntempi, eine passende Betreuung. Schon fuhren einzelne von uns auf den blauen und roten Pisten des Skigebietes, wo wir unser Können unter Beweis stellen konnten. Mittags haben wir uns gemeinsam zur Jause auf der Bergstation auf knapp 2000m getroffen und die atemberaubende Aussicht genossen. Wenn nachmittags alle geschafft von der Piste zurückkamen, konnten wir uns ausruhen oder im gegenüberliegenden Lebensmittelgeschäft einkaufen. Abends gab es ein gemeinsames Abendessen und ein abwechslungsreiches Abendprogramm, wie z.B. ein Gesellschaftsspieleabend oder Murder Mystery. Wir hatten viel Spaß beim Skifahren und während unserer gemeinsamen Zeit. Danke für die schöne Woche! -Lara Bauer-

Interaktives Klimapuzzle

Der Workshop „Interaktives Klimapuzzle“ am 2. November 2023, am RWB informierte über Fakten zum Klimawandel und sensibilisierte 20 Auszubildende und Lehrende für nachhaltiges Handeln – privat und beruflich. Das RWB ist UNESCO-Projektschule seit 1994. Die 17 Nachhaltigkeitsziele der AGENDA 2030 sind Grundlage für unser pädagogisches Handeln. https://www.unesco.de/bildung/bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung Das Herzstück des Workshops bildete ein interaktives Klimapuzzle, das die komplexen Zusammenhänge zwischen unserem Verhalten, Emissionen, Tierhaltung und Industrie verdeutlichte. Während des Puzzlelösens wurden neben negativen Auswirkungen unseres Handelns, neue Perspektiven und Ideen für konkrete Handlungsspielräume aufgezeigt. Die 20 Teilnehmenden aus dem Fachbereich Gastronomie wurden ermutigt, über den Tellerrand hinauszuschauen und innovative Lösungsansätze für den Umgang mit den Herausforderungen des Klimawandels zu entwickeln. Sie verließen die Aula mit einem erweiterten Wissen über den Klimawandel und mit dem festen Vorsatz, ihren eigenen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Der Workshop war kein isoliertes Ereignis, sondern markierte den Auftakt zu einem breiter angelegten Bewusstseins- und Aktionsprozess. Die Lehrenden wurden ermutigt, die gewonnenen Erkenntnisse in ihren Unterricht zu integrieren und die interaktiven Methoden des Klimapuzzles in anderen Klassen einzuführen. Geplant ist, dass das Klimapuzzle als eine Art "Reisender Workshop" durch verschiedene Klassen wandert. Die Ziele sind, Wissen zu vermitteln, Handlungsbereitschaft zu fördern und konkrete Maßnahmen im Berufs- und Schulalltag zu etablieren. Der 2. November war somit der Startschuss für einen nachhaltigen Bildungsansatz, der das Bewusstsein für den Klimawandel stärkt und dazu motiviert, aktiv zu werden. Durch die geplante Ausweitung auf weitere Klassen wird dieser Ansatz zu einem integralen Bestandteil des Unterrichts und trägt dazu bei, nachhaltiges Denken und Handeln langfristig zu verankern. Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Workshopleitern Andreas Schmidt und Guido Elsner für ihre kompetente und wertschätzende Moderation des Klimapuzzles. https://klimapuzzle.de/das-projekt/

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Einsatz im Service auf Malta

Einsatz im Service und an der Bar in einem Hotel in Malta Ich möchte über meine Erfahrungen in Malta im Seaview Hotel und auch über meine Lebenserfahrung in dem für mich neuen Land berichten. Malta ist ein wunderschönes Land und ich würde es gerne eines Tages wieder besuchen. Ich bin in Malta und das Essen verliebt. Ich bin wirklich zufrieden mit dem, was ich in diesen drei Wochen getan habe. Ich habe etwas über die Kultur, das Arbeitssystem und die Kommunikation mit neuen Menschen aus verschiedenen Ländern und Arbeitsbereichen gelernt. Außerdem verbesserten sich meine Englischkenntnisse im Hören und Sprechen. Ich lernte, mich selbst zu schützen, um mein Recht durchzusetzen und um Hilfe zu bitten und mein Leben mit einigen der anderen Erasmus+ Teilnehmer dort zu teilen. Über meine Arbeit habe ich viel gelernt, z.B. wie ich mit Gästen und VIP-Gästen und bei besonderen Anlässen wie z.B. Geburtstagen, kommunizieren kann. Interessant war für mich auch die Erfahrung, wie sich das Hotel um seine Gäste kümmert. Sie fragen immer nach dem Feedback der Gäste und versuchen, ihre Leistungen zu verbessern. Bei all dem habe ich gelernt, wie unterschiedlich Deutschland und Malta sind. Mit einer anderen Kultur und einem anderen System war es für mich zunächst schwierig, meine Position genau zu erklären, dass ich fertig ausgebildet bin im dualen System in einem anerkannten Ausbildungsberuf als Fachkraft für Gastronomie (Schwerpunkt Restaurantservice). Ich muss mich beim nächsten Praktikum mehr vorbereiten, um das in der Fremdsprache besser erklären zu können und auch meine bisherige Erfahrung in dem Beruf schildern zu können. Auch musste ich lernen, dass die Busse in Malta nicht immer pünktlich nach dem Fahrplan kommen, man deutlich signalisieren muss, dass man mitfahren möchte, und wenn der Bus voll ist, dieser auch einmal einfach vorbeifährt und einen stehen lässt. Am Ende dieser drei Wochen fühle ich mich so gut und bin stolz auf mich, diese Erfahrung gemacht zu haben, und ich bin dankbar für das erasmus+ Programm, das mir die Möglichkeit gibt, zu sehen und zu schätzen, was ich habe. Anbei noch ein Foto mit Kolleginnen, es gab unterschiedliche Uniformen im Restaurantservice und Barservice. Somalida D.

75 Jahre Parlamentarischer Rat

75 Jahre Parlamentarischer Rat – Grundstein für unser Grundgesetz Azubis des Robert-Wetzlar-Berufskollegs servierten bei der Feierstunde des Deutschen Bundestages im Museum König - 75 Jahre Parlamentarischer Rat – Grundstein für unser Grundgesetz.  Einen besonderen Einsatz absolvierten 15 Auszubildenden der Klasse BSR222 am 1. September 2023. Die Fachkräfte für Gastronomie im 2. Ausbildungsjahr unterstützten den Service anlässlich der Feierstunde des Deutschen Bundestages im Museum Koenig in Bonn. Fachkundig und sichtbar motivier,t präsentierten sie den hochrangigen Gästen Flying Food und Getränke. Diese ließen es sich nicht nehmen, mit den Auszubildenden ins Gespräch zu kommen. Der Bundespräsident a. D., Dr. h. c. Joachim Gauck betonte, wie sehr er sich über jeden jungen Menschen in Ausbildung freue. Vielen Dank an die Azubis der Klasse BSR222 von ihrer Klassenlehrerin, Claudia Spaniol, und der Abteilungsleiterin Hotel- und Gaststättengewerbe, Silke Fastenrath, für diesen professionellen Einsatz!

Projekttag "Tag der Menschenrechte"

Für ein friedliches und respektvolles Miteinander in der Schule: „Gewaltfrei sprechen, gewaltfrei handeln! Unsere Verantwortung!“ Die Schülerinnen und Schüler, Studierenden und Lehrerinnen und Lehrer setzen sich in zahlreichen Workshops und Projekten am Tag der Menschenrechte mit der Gewal reien Kommunika"on an der Schule auseinander. Als die Vereinten Na$onen 10. Dezember 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedeten, reagierten sie damit auf das Ende des Zweiten Weltkriegs, als in Europa Millionen Menschen, Jüdinnen und Juden, Roma und Sin$, Homosexuelle, Menschen mit Behinderung und poli$sch Andersdenkende von den deutschen Nazis und ihren interna$onalen Verbündeten ermordet wurden und weitere Millionen Menschen durch den Krieg ums Leben kamen. Die Erklärung der Menschenrechte sollte ein friedliches Miteinander interna$onal garan$eren. In Deutschland wurden die Menschenrechte zudem Grundlage unserer Verfassung und somit zu einem Bestandteil des täglichen Miteinanders. Mit dem darin enthaltenen Willen, Frieden zu wahren, übernahmen wir eine besondere historische Verantwortung. 1950 wurde der Tag der Menschenrechte dann zum interna$onalen Gedenktag erklärt und auch am Robert-Wetzlar-Berufskolleg veranstalten wir seit inzwischen fast 20 Jahren, die wir nun UNESCOProjektschule sind, an diesem Termin einen ProjekCag zu wechselnden MoD. Wenn wir auch nicht in der Lage sind, die ‚große‘ Politik, dahingehend zu beeinflussen, dass international Frieden herrscht, dann liegt doch besonders am Herzen, dass wir in unserem alltäglichen Umfeld, unserem schulischen Miteinander, respektvoll und friedlich leben. Was in der Welt passiert, können wir kaum und nur sehr miCelbar beeinflussen. Doch wie wir hier ganz konkret jeden Tag miteinander umgehen, liegt unmittelbar in unser aller Verantwortung. Auch wenn wir alle uns nicht immer gleich und gerecht behandelt fühlen, obwohl Artikel 1 und 2 der Menschenrechte uns dies versprechen, auch wenn wir wissen, dass uns das Recht auf freie Meinungsäußerung durch Artikel 19 garantiert ist, kann manche Meinungsäußerung eine Beleidigung und Verletzung für eine andere Person sein und damit Traurigkeit, Wut und Ärger hervorrufen. Wer dann denkt, Digitalität sei die Lösung, indem man die Meinung versteckt, verdeckt, anonym mitteilt, erreicht noch Schlimmeres. Egal ob Mitschülerinnen und Mitschüler oder Lehrerinnen und Lehrer – eine Kritik wirkt im Internet gelesen oM besonders verletzend. Sie kann nicht die Grundlage sein, für ein friedliches Miteinander. Wie also kann eine solche Grundlage also aussehen? „Gewaltfrei sprechen! Gewaltfrei handeln! Unsere Verantwortung!“ Diesem Thema widmeten sich in diesem Jahr alle Klassen und Bildungsgänge am RWB. In Projekten und Workshops, Vorträgen und Diskussionen setzten wir uns damit auseinander, was wir sagen, wie wir es verbal sagen, wie wir es nonverbal, durch Körper- oder Bildsprache tatsächlich sagen – und vor allem, wie wir es vielleicht anders sagen könnten. Manche Bildungsgänge schlossen sich zusammen, in den Beueler Klassen schrieben einige Klassen RAP-Songs, die Schülerinnen und Schüler der Interna$onalen Förderklassen erstellten Plakate zur Ausstellung über Immanuel Kant und die Menschenrechte, in der Kölnstraße boten Klassenübergreifende Projekte sozialpädagogische Schwerpunkte und besondere kreative Methoden (s. Bericht), während andere Klassen sich berufsbezogenen Aspekten der Kommunikation widmeten.

Projekttag "Tag der Menschenrechte"

Videofilm zu den verschieden Workshops

Archiv aktuelles Schulleben Schuljahr 22/23

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