
Unser Schulleben 2025/2026
Robert-Wetzlar-Berufskolleg
Respekt Wege Berufe
Vorbilder, die sich für eine lebendige Demokratie eingesetzt haben. - Erfolg bei der Preisverleihung in der Kategorie „Facharbeit“ und „Podcast“.
Am Montag, den 13.07.2026, fand im Haus der Geschichte die feierliche Preisverleihung des IDP-Schulwettbewerbs 2026 statt. Wir, Kauothar Benmalek (Klasse BFH 125) und Dlhin Alibrahim (Klasse BFH 225), hatten die Ehre, unsere prämierten Podcasts und Facharbeiten in einem inspirierenden Rahmen zu präsentieren. Dieser Nachmittag hat uns eindrücklich gezeigt, wie wichtig es ist, sich intensiv mit politischen Themen auseinanderzusetzen und diese aktiv in den öffentlichen Diskurs einzubringen. Wir danken unserer Politiklehrerin herzlich für die Unterstützung und sind stolz auf diese besondere Anerkennung unserer Arbeit.












Am 5.5. fand im Seniorenhaus St. Angela ein liebevoll gestaltetes Seniorencafé statt, das von den Sozialassistentinnen und Sozialassistenten des Robert-Wetzlar-Berufskollegs organisiert wurde. Bereits im Vorfeld hatten die Schülerinnen und Schüler die Seniorinnen und Senioren mit einem selbst gestalteten Plakat herzlich zu einem gemeinsamen Nachmittag eingeladen. Mit viel Kreativität und Engagement wurde das Speiserestaurant frühlingshaft dekoriert. Die selbst gestaltete Tisch- und Blumendekoration sorgte für eine warme und gemütliche Atmosphäre. Die festlich eingedeckten Tische und die vielen selbst gebackenen Kuchen, die von den Schülerinnen und Schülern liebevoll serviert wurden, machten den Nachmittag zu etwas ganz Besonderem. Auch das abwechslungsreiche Programm begeisterte die Gäste. Von Sprichwörter- und Liederraten über Gedichtvorträge bis hin zu Gesangseinlagen war für jeden etwas dabei. Sogar gemeinsame Bewegungen zu Musik sorgten für gute Stimmung und viele fröhliche Momente. Zum Abschluss bedankten sich die Schüler*innen mit einem gemeinsamen Lied bei den Seniorinnen und Senioren für den schönen Nachmittag und die herzliche gemeinsame Zeit. Besonders schön war auch, dass die Gäste die frühlingshafte Blumendekoration als Erinnerung mit nach Hause nehmen durften.












Workshops, Inklusion und Pastel de Nata – Studierende der Heilerziehungspflege nahmen im Februar 2026 an einem von Eramus+ geförderten Projekt in Paredes Portugal teil.
Vom 01.02. bis zum 15.02.2026 nahmen sechs Studierende der Heilerziehungspflege und zwei Lehrkräfte des Robert-Wetzlar-Berufskollegs an einem durch Erasmus+ geförderten Projekt in Paredes (Portugal) teil. Organisiert wurde der Aufenthalt durch die Working group Europe/BAG-HEP e.V. und der Partnerschule Agrupamento de Escolas de Vilela. Grund unseres Aufenthalts in Portugal war die European Study Week „Life is a stage for all – Acting for Change, What kind of world would you like to live in?“ in Paredes. Gemeinsam mit anderen Schulen aus Deutschland, Spanien, Frankreich und Portugal haben wir an verschiedenen Workshops teilgenommen – und auch miteinander gegessen, getanzt, gelacht, gebastelt und musiziert. Die zweite Woche war für Praktika an inklusiven Schulen reserviert. Dort erhielten wir spannende Einblicke in den Arbeitsalltag der Pädagog:innen und Schüler:innen vor Ort und lernten, wie Inklusion in Portugal gelebt wird. Wir trotzten Regen und Wind und erkundeten in unserer Freizeit bei jedem Wetter die wunderschöne Stadt Porto. Dort haben wir nostalgische Gassen, urige Vintage-Läden, gemütliche Cafés und atmosphärische Musikbars besucht. In diesen zwei Wochen durften wir viele wertvolle Erfahrungen sammeln. Ein wesentlicher Lerneffekt war dabei: Man sollte Dinge nicht immer (zu) lange überdenken, sondern muss sie manchmal einfach ausprobieren. Gerade dadurch entstehen neue Eindrücke und Erlebnisse, die man sonst vielleicht verpassen würde. Außerdem haben wir durch die Begegnung mit Menschen aus anderen Ländern viel über unterschiedliche Kulturen und Sprachen gelernt. Dieser kulturelle und sprachliche Austausch hat uns wichtige neue Perspektiven eröffnet. Vor allem aber haben wir ein besseres Verständnis dafür entwickelt, wie Inklusion auf verschiedene Arten gelebt und umgesetzt werden kann. Nicht zuletzt sind wir als Team noch enger zusammengewachsen. Erasmus+ bot uns die Chance, sowohl mit unseren Mitreisenden als auch mit Menschen quer durch Europa in Kontakt zu treten und dabei ein fremdes Land kennenzulernen. Wir haben neue Methoden gelernt, praktische Erfahrungen gesammelt und uns fachlich wie persönlich weiterentwickelt. Ein großes Dankeschön an Philipp Weiß, der uns von der Vorbereitung bis zur Rückkehr begleitet und unterstützt hat — ohne ihn wäre vieles nicht möglich gewesen. Danke! Wenn Sie Schüler*in oder Studierende*r am RWB sind: Nutzen Sie Erasmus+. Auch kurze Programme verändern den Blick auf die Arbeit, erweitern das persönliche Netzwerk und bringen frischen Input für den Alltag. Trau Sie sich — bewerben Sie sich, sammeln Sie Erfahrungen und bringen Sie neue Impulse zurück in Ihre Praxis. Nutzten Sie die Chance für eine bleibende Erinnerung!








Das Begegnungsprogramm Pair & Share für Auszubildende in den Bereichen Ernährung, Hotel- und Gaststättengewerbe sowie Erziehung und Soziales findet jährlich statt und ist als Teil unseres UNESCO-Gedankens im Schulprogramm am Robert-Wetzlar-Berufskolleg verankert. Es fördert im besonderen Maße das Ziel 4 für nachhaltige Entwicklung: Hochwertige Bildung und wird durch das Programm AUSBILDUNG WELTWEIT finanziell gefördert. Die Bewerbungsrunde für Februar / März 2027 beginnt im September 2026. Katja Türk








2026 war ich als Erzieherin in einem Kindergarten in Namibia – und ich glaube, diese Zeit wird mich noch lange begleiten. Ich habe hier so viele schöne Momente erlebt – auf den Fahrten durch die Weite des Landes, bei Begegnungen im Alltag, an gemeinsamen Abenden. Die Menschen sind unglaublich freundlich, offen und herzlich. Es wird viel gelacht. Dieses Lachen ist ansteckend und ehrlich. Im Kindergarten hat mich die klare Struktur beeindruckt. Der Tagesablauf war fester geregelt, als bei uns in Deutschland, mit klaren Zeiten und Abläufen. Gleichzeitig war der Umgang sehr warmherzig. Man hat gemerkt wie wichtig Bildung ist und wie selbstverständlich Respekt dazugehört. Die anderen aus unserer Gruppe, die im Restaurant oder im Hotel gearbeitet haben, haben erzählt, dass dort vieles flexibler abläuft, als bei uns. Es gibt weniger starre Rollen und mehr gegenseitiges Unterstützen. Jeder packt mit an, wo er/sie gerade gebraucht wird. Und trotzdem – oder vielleicht genau deshalb – fühlt man sich als Gast wirklich willkommen. Diese Zeit hat mir gezeigt, wie schön das Leben sein kann, wenn man es etwas einfacher nimmt. Weniger Hektik, mehr Miteinander. Ich habe hier nicht nur neue Freunde gefunden, sondern auch ein Stück inneren Frieden. Bericht einer Teilnehmerin 2026
Rückblick Besuch des Fitnessstudios mit der GAH 124
Am 24. April durfte die Klasse GAH 124 mit Frau Kimmerle und Herrn Abeln die Räume des Sporttreffs 2.0 in Kessenich gratis nutzen, um dort ein Langhantel-Training ausüben zu können. Es floss viel Schweiß und zur Belohnung gab es nach dem Kurs einen Döner.






DEHOGA Nordrhein Young Star 2026 - Deutsche Küche - weltoffen wie nie!
Klassiker der deutschen Küche inspiriert durch Reisen rund um die Welt
Am 10. April 2026 haben 5 Auszubildende beim DEHOGA Nordrhein Young Star 2026 in Leverkusen teilgenommen und konnten sich hervorragend platzieren:
Koch/Köchin:
Luis Ernst - Yunico Bonn: 1. Platz
Nichita Sladek - Kameha Grand Bonn: 2. Platz
Alexander Lohse - Kameha Grand Bonn: 4. Platz
Restaurant- und Veranstaltungsgastronomie:
Rena Schreer - Maritim Bonn: 1. Platz
Hotelfach:
Moritz Lennartz - Maritim Bonn: 4. Platz










Rückblick Messe „Care Day“ vom 26.2.2026
Am 26. Februar 2026 fand in der Aula des Robert-Wetzlar-Berufskollegs von 9:30 Uhr bis 14:45 Uhr der diesjährige „Care Day“ statt. Er wurde, wie jedes Jahr, vom engagierten Beratungsteam des RWB organisiert. Zahlreiche Beratungsinstitutionen aus Bonn, die Lehrkräfte des RWB sowie viele Schüler*innen kamen an diesem Tag zusammen, um sich rund um das Thema Self Care zu informieren. Ziel der Veranstaltung war es, die jungen Menschen und das Kollegium des RWB über unterschiedliche Unterstützungsangebote zu informieren, neue Perspektiven aufzuzeigen und konkrete Kontaktmöglichkeiten zu vermitteln. In der Aula präsentierten sich die teilnehmenden Einrichtungen mit Informationsständen, luden zu persönlichen Gesprächen ein und boten ergänzend Workshops an. Dabei standen individuelle Fragen, praktische Hilfsangebote und der offene Austausch im Mittelpunkt. Die Schüler*innen nutzten die Gelegenheit intensiv, um sich zu informieren und Kontakte zu knüpfen. Die Rückmeldungen zur Veranstaltung fielen durchweg positiv aus. So war unter anderem zu hören: „Sehr wichtige Themen!“,„Tolle Gespräche!“,„Wir kommen gerne wieder!“ Der „Care Day“ am Robert-Wetzlar-Berufskolleg zeigte eindrucksvoll, wie wichtig niedrigschwellige Beratungsangebote im schulischen Umfeld sind und wie gewinnbringend der direkte Austausch zwischen Jugendlichen und Fachinstitutionen sein kann. Nicole Pfeifer


























RWB International - Kinderpflegerinnen auf Malta
Im März 2026 reisten die Schülerinnen der Oberstufe im Bildungsgang BFK Kinderpflege für vier Wochen nach Malta. Dort sammelten sie wertvolle Praxiserfahrungen in Kindergärten und tauchten gleichzeitig in das besondere Inselleben ein. Diese Zeit war unvergesslich: Sonne, Herzlichkeit, lebendige Kultur – und natürlich viele fröhliche Kinderstimmen. Gleichzeitig lernten sie neue pädagogische Ansätze kennen und entwickelten einen frischen Blick auf die deutschen Konzepte. Auch persönlich sind alle gewachsen: neue Sprache, neue Menschen, neue Herausforderungen – und plötzlich war man viel selbstständiger und mutiger. Und Malta selbst? Eine einzige Ablenkung! Überall gab es etwas zu entdecken: gemütliche Cafés, beeindruckende Gebäude und sogar eine kleine Pony-Dame, die ganz entspannt mit ihrem Besitzer durch die Straßen spazierte. Kein Wunder also, dass alle ständig unterwegs waren… Ergebnis: nicht nur viele Erfahrungen gesammelt, sondern auch topfit, schlank und mit bester Laune zurückgekommen! Dieses Praktikum war mehr als nur Ausbildung – es war ein echtes Abenteuer, das lange in Erinnerung bleibt.




























Teilnahme am Halbfinale des Rudolf-Achenbach-Preises 2026
Am 12. und 13. März 2026 nahm ich am Halbfinale des Rudolf-Achenbach-Preises in Düsseldorf teil. Der Wettbewerb richtet sich an Auszubildende im Kochberuf und gehört zu den bekanntesten Nachwuchswettbewerben in Deutschland. Die Anreise erfolgte am Donnerstag. Nach dem Check-in in der Jugendherberge Düsseldorf fand am Abend ein gemeinsames Get-together statt. Dort konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kennenlernen und sich in entspannter Atmosphäre austauschen. Es gab ein Fingerfood-Buffet, Abendessen sowie freie Getränke. Außerdem bestand die Möglichkeit, die Betreuer und Mitglieder der Jury kennenzulernen. Am Freitagmorgen begann der Wettbewerbstag mit Frühstück und der Einrichtung der Kochplätze in der Schulküche. Anschließend erfolgte die Warenausgabe, bei der alle benötigten Zutaten abgeholt wurden. Danach startete der praktische Teil des Wettbewerbs. Im vorgegebenen Zeitrahmen musste ein Drei Gang Menü zubereitet werden. Um 13:30 Uhr wurde die Vorspeise serviert, um 14:00 Uhr folgte der Hauptgang und um 14:30 Uhr das Dessert. Nach dem Anrichten der Speisen gehörte auch die Reinigung des Arbeitsplatzes zum Wettbewerb. Nach dem Ende des praktischen Teils fand die Siegerehrung statt. Vor der Bekanntgabe der Ergebnisse hielt die Bürgermeisterin der Stadt Düsseldorf eine kurze Ansprache. Anschließend erfolgte die Bewertung und Preisvergabe. Ich konnte den 3. Platz im Halbfinale erreichen und erhielt neben meiner Urkunde mehrere Sachpreise, darunter ein Santoku Messer. Die Teilnahme am Rudolf-Achenbach-Preis war eine sehr schöne und wertvolle Erfahrung. Besonders interessant war es, unter Wettbewerbsbedingungen zu arbeiten und sich mit anderen Auszubildenden aus verschiedenen Betrieben zu messen. Text: Nichita Sladek










Rückblick Messe „Care Day“ vom 26.2.2026
Am 26. Februar 2026 fand in der Aula des Robert-Wetzlar-Berufskollegs von 9:30 Uhr bis 14:45 Uhr der diesjährige „Care Day“ statt. Er wurde, wie jedes Jahr, vom engagierten Beratungsteam des RWB organisiert. Zahlreiche Beratungsinstitutionen aus Bonn, die Lehrkräfte des RWB sowie viele Schüler*innen kamen an diesem Tag zusammen, um sich rund um das Thema Self Care zu informieren. Ziel der Veranstaltung war es, die jungen Menschen und das Kollegium des RWB über unterschiedliche Unterstützungsangebote zu informieren, neue Perspektiven aufzuzeigen und konkrete Kontaktmöglichkeiten zu vermitteln. In der Aula präsentierten sich die teilnehmenden Einrichtungen mit Informationsständen, luden zu persönlichen Gesprächen ein und boten ergänzend Workshops an. Dabei standen individuelle Fragen, praktische Hilfsangebote und der offene Austausch im Mittelpunkt. Die Schüler*innen nutzten die Gelegenheit intensiv, um sich zu informieren und Kontakte zu knüpfen. Die Rückmeldungen zur Veranstaltung fielen durchweg positiv aus. So war unter anderem zu hören: „Sehr wichtige Themen!“,„Tolle Gespräche!“,„Wir kommen gerne wieder!“ Der „Care Day“ am Robert-Wetzlar-Berufskolleg zeigte eindrucksvoll, wie wichtig niedrigschwellige Beratungsangebote im schulischen Umfeld sind und wie gewinnbringend der direkte Austausch zwischen Jugendlichen und Fachinstitutionen sein kann. Nicole Pfeifer


























Sonnenschein, Schnee & Muskelkater – Schulskifahrt 2026 nach St. Johann
Endlich wieder Schulskifahrt! Ende Januar machte sich eine bunt gemischte Gruppe aus mehreren Bildungsgängen: Fachoberschule, 2-jährige Berufsfachschule Gesundheit, Fachschule für Sozialpädagogik, Berufliches Gymnasium Erzieher*in sowie Gesundheit, Kinderpflege und 3-jährige Berufsfachschule Kosmetik gemeinsam mit vier Lehrkräften: Uli Bitzigeio, Marla Menzel, Janina Gerdes und Christoph Spaniol auf den Weg nach St. Johann im Ahrntal (Südtirol). Acht Tage lang hieß es: Ski anschnallen, Gleichgewicht finden – und vor allem Spaß haben! Bei bestem Wetter und traumhaften Schneeverhältnissen wagten sich Anfänger:innen ebenso wie Fortgeschrittene auf die Pisten. Für viele war es die erste Begegnung mit Skiern – inklusive wackeliger Starts, mehr oder weniger freiwilligen Schneekontakten und jeder Menge Erfolgserlebnissen. Dank der Betreuung in kleinen Gruppen konnte jede*r im eigenen Tempo lernen und schnell Fortschritte machen. Nach den intensiven Tagen auf der Piste waren müde Beine garantiert. Abends sorgten gemeinsame Spiele und die gemeinsame Zeit für Zusammenhalt über die Bildungsgänge hinweg. Diese Skiwoche hat gezeigt: Skifahren fordert nicht nur körperlich, sondern verbindet. Neue Sportarten ausprobieren, neue Menschen kennenlernen und gemeinsam über sich hinauswachsen – genau das machte diese Fahrt zu etwas Besonderem. Danke für eine unvergessliche Zeit im Schnee! Janina Gerdes








Waldpädagogik praxisnah erleben – ein besonderes Angebot der Abteilung Berufsfachschule Kinderpflege
Die Abteilung BFK erweitert den Ausbildungsgang Kinderpflege seit diesem Schuljahr um ein besonderes pädagogisches Angebot im Bereich Waldpädagogik. Initiiert und durchgeführt wird das Angebot von Marie-Christin Oeser, Lehrerin und ausgebildete Fachkraft für Waldpädagogik. In intensiven, ganztägigen Workshops lernen die angehenden Kinderpfleger*innen wie sie Kindergruppen sicher, kreativ und altersgerecht im Wald begleiten können. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Methoden, bei denen Natur zum Lern- und Erfahrungsraum wird – von Sinneserfahrungen, erlebnispädagogischen Spielen über Naturbeobachtungen bis hin, zu einfachem forschenden Lernen. Im Jahr 2025 haben bereits fünf ganztägige Waldtage stattgefunden. Die Rückmeldungen der Schüler*innen sind durchweg positiv gewesen. Besonders für Lernende mit wenig eigener Naturerfahrung eröffnen die Workshops neue pädagogische Perspektiven und stärken ihre Handlungssicherheit. Mit diesem kostenfreien Zusatzangebot setzt die Abteilung BFK ein deutliches Zeichen für praxisorientierte, zeitgemäße Ausbildung und erweitert die pädagogischen Kompetenzen der angehenden Kinderpfleger*innen nachhaltig.












10. Dezember -Internationaler Tag der Menschenrechte-
Wie in jedem Jahr erinnert die Schulgemeinschaft des Robert-Wetzlar-Berufskolleg als UNESCO-Projektschule an die Unterzeichnung der Menschenrechte 1948, indem alle Schüler*innen der Schule sich gemeinsam mit „Gewalt im Netz“ auseinandersetzen.
Der Tag der Menschenrechte begann mit einer gemeinsamen Feier in der Aula. Unser Schulleiter, Herr Anselm, betonte in seiner Ansprache den großen Wert der Menschenrechte, vor allem, wenn uns zeitgleich drastische Bilder aus der ganzen Welt ereilen würden. Gleichzeitig sei der Alltag vieler Menschen durch Gewalt im Netz geprägt. Ziel sei es, dass sich alle Schüler*innen mit dem Thema beschäftigten. Herr Anselm dankte allen Kolleg*innen, die den Tag vorbereitet haben. Im Anschluss wurde viel gemeinsam gesungen: Alia, Michelle und Cynthia stimmten „We shall overcome“ und „Stay“ von Rihanna an, musikalisch unterstützt durch Musiklehrer Herrn Hiltawski. Pfarrer Schwarz erzählte die Geschichte von dem König, der entscheiden musste, welcher seiner drei Söhne sein Reich erben sollte. Der jüngste Sohn würde das Reich wohl erben, weil er die kleinen Dinge schätzt und im Leisen wirkt. Anschließend wurde ein Video über digitale Gewalt im Netz gezeigt. Das Video warf die Frage auf, wann fängt digitale Gewalt an. In ihm werden Statements von betroffenen Mädchen, Jungen, jungen Frauen und jungen Männern gezeigt. Unser neuer Musiklehrer Herr Klassen rundete den Auftakt ab, indem er zusammen mit den Anwesenden „Imagin“ von John Lennon interpretierte. Auf die Frage: „Was hat sie am meisten berührt?“ äußerten die Schüler*innen der Berufsfachschule 2 Ernährungs- und Versorgungsmanagement: „Das Video“. Interessant fanden sie die Geschichte von dem König mit seinen Söhnen; die musikalischen Beiträge waren ihr Highlight. Astrid Josten












An den SDG-Tagen -17 Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen- im Sommer in Bonn erarbeiteten die Schüler*innen der Berufsfachschule für Kinderpflege ein Kamishibai* für Kindergartenkinder zu Plastikmüll im Meer
Unter dem Motto: „17 Tage für die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele“ trugen die Bonner SDG-Tage 2025 vom 19. September bis zum 8. Oktober 2025 die 17 Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen in die Stadt. Mehr als 20 Partner beteiligten sich am Programm. Das Robert-Wetzlar-Berufskolleg ist seit 1994 UNESCO-Projektschule. Daher setzten sich die Schüler*innen der Berufsfachschule für Kinderpflege (BFK324), gemeinsam mit Referentin Evren Sinan, an den SDG-Tagen intensiv mit nachhaltiger Bildung auseinander. In einem kreativen Workshop wurde gemeinsam ein Kamishibai* erarbeitet, das die Problematik von Plastikmüll im Meer kindgerecht erzählt und die Schüler*innen auf ihre letzte Hospitation im abschließenden Praktikum vorbereitet. Neben dem Erwerb von fundiertem Hintergrundwissen entwickelten die angehenden Kinderpfleger*innen zahlreiche praxisnahe Ideen für die Arbeit in der Kita. Ein besonderes Highlight war die Gestaltung einer Qualle aus recycelten Plastikflaschen – ein anschauliches Beispiel dafür, wie Umweltschutz kreativ und nachhaltig vermittelt werden kann. Marie Christin Oeser * Kamishibai ist ein japanisches Papiertheater.










Schüler*innen der Berufsfachschule Sozialassistenz 124 des
Robert-Wetzlar-Berufskollegs verkauften zugunsten der Frauenhäuser in Bonn selbst gebastelte orange Schlüsselanhänger und Armbänder und informierten über die tägliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen
Am 25. November 2025 jährte sich der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, englisch Orange Day genannt. Schüler*innen der Fachschule für Sozialpädagogik bauten an zwei Tagen, zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Menzel, im Foyer der Schule ihren Stand auf, um auf die tägliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen und mit Schüler*innen und Lehrer*innen ins Gespräch zu kommen. Mit dem Erlös aus dem Verkauf der Schlüsselanhänger und Armbänder sowie des selbstgebackenen Kuchens unterstützen sie die außerordentlich wichtige Arbeit der Frauenhäuser in Bonn, die sich hauptsächlich durch Spenden finanzieren. Frauenhäuser bieten Frauen und deren Kindern, die von körperlicher, seelischer und sexualisierter Gewalt betroffen sind, Schutz und Unterstützung. Unser Kiosk unterstützte die Aktion mit der Verwendung von Tüten „Gewalt kommt uns nicht in die Tüte“ vom www.runder-tisch-gegen-haeusliche-gewalt-rsk.de, in denen belegte Brötchen verkauft wurden. Auf ihnen stehen „Hilfreiche Telefonnummern“ von Frauenhäusern und Fachberatungsstellen für Frauen, Männer und Jungen. Das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes NRW finanziert die Tüten. Wir sagen „Danke“ an die Schüler*innen für ihr Erinnern und ihr Engagement. Astrid Josten










Bestenehrung der IHK Bonn Rhein Sieg Kreis am 06.10.25
Einmal im Jahr findet die IHK- Bestenehrung statt. Dort werden die Auszubildenden eingeladen, die Ihre Abschlussprüfung mit der Note ‚sehr gut‘ abgeschlossen haben. In diesem Jahr fand die Veranstaltung im GOP Bonn statt, bei der drei unserer Auszubildenden geehrt wurden. Wir möchten Ben Leon Lehmacher (Koch), Azra Keklik (Fachpraktikerin Service in sozialen Einrichtungen) und Sophie Höschler (Fachpraktikerin Service in sozialen Einrichtungen) ganz herzlich gratulieren. Wir sind sehr stolz und wünschen Ihnen alles Gute auf Ihrem weiteren Lebensweg!














Rückblick BQT vom Tag der offenen Tür
Weckmenschenverkauf Wir sind der Bildungsgang BQT (Berufliche Qualifikation Teilhabe) am RWB. Wir haben eine Woche vor dem Tag der offenen Tür und am Tag selber in Nahrungszubereitung Weckmenschen gebacken. Wir haben mit den Schülerinnen und Schülern der HIA-Klasse (Heil- u. Erziehungspflege) Plakate für unseren Weckmenschenverkauf gestaltet. Außerdem haben wir geübt, wie man mit Kunden redet. Um am Tag der offenen Tür alles richtig zu machen, haben wir vorher eine Hygienebelehrung bekommen. Am Samstag ging es mit dem Verkauf los. Wir haben in der Schule Plakate aufgehangen, damit die Besucher uns finden. Einige Schülerinnen und Schüler waren im Verkauf, andere in der Küche, um Weckmenschen zu backen, mit Eigelb zu bestreichen und mit Rosinen zu dekorieren. Der Tag ist sehr gut gelaufen, weil wir insgesamt 200 Weckmenschen verkauft und so unsere Klassenkasse gefüllt haben. Zum Schluss wurde die Küche sauber und ordentlich gemacht und danach haben wir das restliche Wochenende genossen.
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Jubiläum – 15 Jahre Pair & Share Begegnungsprogramm in Namibia am RWB
Wer hätte das gedacht, als 2010 die ersten vier Schülerinnen gemeinsam mit Frau Türk nach Namibia fuhren, um ein 3-wöchiges Begegnungsprogramm zu starten, an dem bisher mehr als 130 Azubis teilgenommen haben. Das Netzwerk umfasst heute drei Kindertagesstätten, die Waldorf School Windhoek, die Hotelfachschule NUST der Universität in Windhoek, ein privat geführtes Hotel sowie ein Hotel der Gondwana Collection in Klein Windhoek. An dem Programm können Azubis aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe sowie Studierende der Fachschule für Sozialpädagogik teilnehmen und neben einem Schnupperpraktikum auch Land und Leute kennen lernen. Funding durch Ausbildung-weltweit vorausgesetzt, können sich Interessierte ab September 2025 für die Teilnahme an der Fahrt im Februar / März 2026 über Karneval bei Frau Türk bewerben. Beachten Sie dazu bitte die Aushänge nach den Sommerferien.












YOUNG-CHEFS-BATTLE - WE ROCK THE KITCHEN
Am 30. August 2025 durfte unser TEAM der Kochauszubildenden der Klasse BSK 124 in Leipzig beim Kochwettbewerb von Chefs-Culinar teilnehmen.
An 2 Messetagen kochten vier TEAMS gegeneinander, um den Messe und Tagessieger zu ermitteln. Die Köche hatten dabei mit mehreren Herausforderungen, z. B. Erdnussallergie, Zuschauerfragen und dem Zeitdruck alles in der vorgegebenen Zeit auf den Teller zu bringen, zu kämpfen. Unser TEAM "die Messer Wetzlar" hat sich hervorragend geschlagen und den Tagessieg des ersten Messetags "erkocht". Insgesamt gab es einen hervorragenden 2. Platz. Die Auszubildenen werden im nächsten Jahr wieder angreifen und den Messesieg versuchen zu erkochen. Wir gratulieren dem TEAM und freuen uns auf das nächste Jahr.






















Projekt „Demokratie aktiv!“ der Bundesstadt Bonn
"Demokratie ist kein Fußballspiel, bei dem du nur Zuschauer bist“ – so singen es Die Ärzte in ihrem zuletzt veröffentlichten Song. Nur Zuschauer wollten auch die Buddies vom Projekt „Demokratie aktiv!“ der Bundesstadt Bonn nicht sein, die im Schuljahr 2024/2025 eine internationale Förderklasse des Robert-Wetzlar-Berufskollegs in wöchentlichen Unterrichtseinheiten begleiteten. Und auch die Schülerinnen und Schüler dieser Klasse wollten nicht nur Zuschauer sein, sondern die Ärmel hochkrempeln und mit anpacken. Innerhalb des Projektes, das sich mit den Themen Identität, Werten, Gesellschaft und einem demokratischen Miteinander auseinandersetzt, hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, selbst ein Projekt auf die Beine zu stellen. Dabei entstanden zwei ganz unterschiedliche Vorhaben, die jeweils in Kleingruppen realisiert wurden. Bei der einen Gruppe kam es ganz anders als gedacht. Aus der Ursprungsidee, etwas zur Unterstützung Obdachloser zu unternehmen, entstand dann eine Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz. Gemeinsam mit dem DRK hat die Klasse ein Sommerfest in einer Flüchtlingsunterkunft organisiert. Es wurde in Form von Waffeln, Hotdogs, Pommes, Kuchen und Getränken für die Verpflegung gesorgt. Kinderaugen wurden bei einer Olympiade mit Sackhüpfen, Eierlauf und weiteren Geschicklichkeitsübungen zum Leuchten gebracht. Insgesamt hatten nicht nur die Schülerinnen und Schüler viel Spaß, sondern auch die Bewohner der Unterkunft eine willkommene Abwechslung in ihrem Alltag. Wir sind dem DRK sehr dankbar für die Erfahrungen, die hier alle sammeln durften. Die zweite Gruppe widmete sich dem Thema Frieden – einem Wert, der gerade in einer diversen und internationalen Klassengemeinschaft von großer Bedeutung ist. Mit viel Kreativität und Teamgeist gestalteten die Schülerinnen und Schüler ein eindrucksvolles Graffiti an der Hauswand der Schule. Dabei brachten sie das Wort „Frieden“ in den verschiedenen Sprachen ihrer Herkunftsländer an die Wand und ergänzten es mit einer Weltkugel und einer Friedenstaube als zentrale Symbole des Miteinanders. Das Kunstwerk wurde zu einem sichtbaren Zeichen für Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt. Jede und jeder Einzelne hat die eigene Persönlichkeit, Talente und Sprache eingebracht. Es waren unendlich viele schöne Begegnungen der Menschlichkeit, von denen wir lange zehren können. Der Einsatz war die Zeit der Schülerinnen und Schüler. Mehr braucht es nicht, um vom Zuschauer zum Mitspieler im größten Gesellschaftsspiel zu werden – unserer Demokratie.




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