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Unser Schulleben Schuljahr 25/26

            10. Dezember -Internationaler Tag der Menschenrechte-
Wie in jedem Jahr erinnert die Schulgemeinschaft des Robert-Wetzlar-Berufskolleg als UNESCO-Projektschule an die Unterzeichnung der Menschenrechte 1948, indem alle Schüler*innen der Schule sich gemeinsam mit „Gewalt im Netz“ auseinandersetzen.

Der Tag der Menschenrechte begann mit einer gemeinsamen Feier in der Aula. Unser Schulleiter, Herr Anselm, betonte in seiner Ansprache den großen Wert der Menschenrechte, vor allem, wenn uns zeitgleich drastische Bilder aus der ganzen Welt ereilen würden. Gleichzeitig sei der Alltag vieler Menschen durch Gewalt im Netz geprägt. Ziel sei es, dass sich alle Schüler*innen mit dem Thema beschäftigten. Herr Anselm dankte allen Kolleg*innen, die den Tag vorbereitet haben. Im Anschluss wurde viel gemeinsam gesungen: Alia, Michelle und Cynthia stimmten „We shall overcome“ und „Stay“ von Rihanna an, musikalisch unterstützt durch Musiklehrer Herrn Hiltawski. Pfarrer Schwarz erzählte die Geschichte von dem König, der entscheiden musste, welcher seiner drei Söhne sein Reich erben sollte. Der jüngste Sohn würde das Reich wohl erben, weil er die kleinen Dinge schätzt und im Leisen wirkt. Anschließend wurde ein Video über digitale Gewalt im Netz gezeigt. Das Video warf die Frage auf, wann fängt digitale Gewalt an. In ihm werden Statements von betroffenen Mädchen, Jungen, jungen Frauen und jungen Männern gezeigt. Unser neuer Musiklehrer Herr Klassen rundete den Auftakt ab, indem er zusammen mit den Anwesenden „Imagin“ von John Lennon interpretierte. Auf die Frage: „Was hat sie am meisten berührt?“ äußerten die Schüler*innen der Berufsfachschule 2 Ernährungs- und Versorgungsmanagement: „Das Video“. Interessant fanden sie die Geschichte von dem König mit seinen Söhnen; die musikalischen Beiträge waren ihr Highlight. Astrid Josten

An den SDG-Tagen -17 Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen- im Sommer in Bonn erarbeiteten die Schüler*innen der Berufsfachschule für Kinderpflege ein Kamishibai* für Kindergartenkinder zu Plastikmüll im Meer             

Unter dem Motto: „17 Tage für die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele“ trugen die Bonner SDG-Tage 2025 vom 19. September bis zum 8. Oktober 2025 die 17 Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen in die Stadt. Mehr als 20 Partner beteiligten sich am Programm. Das Robert-Wetzlar-Berufskolleg ist seit 1994 UNESCO-Projektschule. Daher setzten sich die Schüler*innen der Berufsfachschule für Kinderpflege (BFK324), gemeinsam mit Referentin Evren Sinan, an den SDG-Tagen intensiv mit nachhaltiger Bildung auseinander. In einem kreativen Workshop wurde gemeinsam ein Kamishibai* erarbeitet, das die Problematik von Plastikmüll im Meer kindgerecht erzählt und die Schüler*innen auf ihre letzte Hospitation im abschließenden Praktikum vorbereitet. Neben dem Erwerb von fundiertem Hintergrundwissen entwickelten die angehenden Kinderpfleger*innen zahlreiche praxisnahe Ideen für die Arbeit in der Kita. Ein besonderes Highlight war die Gestaltung einer Qualle aus recycelten Plastikflaschen – ein anschauliches Beispiel dafür, wie Umweltschutz kreativ und nachhaltig vermittelt werden kann. Marie Christin Oeser * Kamishibai ist ein japanisches Papiertheater.

Schüler*innen der Berufsfachschule Sozialassistenz 124 des Robert-Wetzlar-Berufskolleg verkauften zugunsten der Frauenhäuser in Bonn selbst gebastelte orange Schlüsselanhänger und Armbänder und informierten über die tägliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen

Am 25. November 2025 jährte sich der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, englisch Orange Day genannt. Schüler*innen der Fachschule für Sozialpädagogik bauten an zwei Tagen, zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Menzel, im Foyer der Schule ihren Stand auf, um auf die tägliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen und mit Schüler*innen und Lehrer*innen ins Gespräch zu kommen. Mit dem Erlös aus dem Verkauf der Schlüsselanhänger und Armbänder sowie des selbstgebackenen Kuchens unterstützen sie die außerordentlich wichtige Arbeit der Frauenhäuser in Bonn, die sich hauptsächlich durch Spenden finanzieren. Frauenhäuser bieten Frauen und deren Kindern, die von körperlicher, seelischer und sexualisierter Gewalt betroffen sind, Schutz und Unterstützung. Unser Kiosk unterstützte die Aktion mit der Verwendung von Tüten „Gewalt kommt uns nicht in die Tüte“ vom www.runder-tisch-gegen-haeusliche-gewalt-rsk.de, in denen belegte Brötchen verkauft wurden. Auf ihnen stehen „Hilfreiche Telefonnummern“ von Frauenhäusern und Fachberatungsstellen für Frauen, Männer und Jungen. Das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes NRW finanziert die Tüten. Wir sagen „Danke“ an die Schüler*innen für ihr Erinnern und ihr Engagement. Astrid Josten

Bestenehrung der IHK Bonn Rhein Sieg Kreis am 06.10.25

Einmal im Jahr findet die IHK- Bestenehrung statt. Dort werden die Auszubildenden eingeladen, die Ihre Abschlussprüfung mit der Note ‚sehr gut‘ abgeschlossen haben. In diesem Jahr fand die Veranstaltung im GOP Bonn statt, bei der drei unserer Auszubildenden geehrt wurden. Wir möchten Ben Leon Lehmacher (Koch), Azra Keklik (Fachpraktikerin Service in sozialen Einrichtungen) und Sophie Höschler (Fachpraktikerin Service in sozialen Einrichtungen) ganz herzlich gratulieren. Wir sind sehr stolz und wünschen Ihnen alles Gute auf Ihrem weiteren Lebensweg!

Rückblick BQT vom Tag der offenen Tür

Weckmenschenverkauf Wir sind der Bildungsgang BQT (Berufliche Qualifikation Teilhabe) am RWB. Wir haben eine Woche vor dem Tag der offenen Tür und am Tag selber in Nahrungszubereitung Weckmenschen gebacken. Wir haben mit den Schülerinnen und Schülern der HIA-Klasse (Heil- u. Erziehungspflege) Plakate für unseren Weckmenschenverkauf gestaltet. Außerdem haben wir geübt, wie man mit Kunden redet. Um am Tag der offenen Tür alles richtig zu machen, haben wir vorher eine Hygienebelehrung bekommen. Am Samstag ging es mit dem Verkauf los. Wir haben in der Schule Plakate aufgehangen, damit die Besucher uns finden. Einige Schülerinnen und Schüler waren im Verkauf, andere in der Küche, um Weckmenschen zu backen, mit Eigelb zu bestreichen und mit Rosinen zu dekorieren. Der Tag ist sehr gut gelaufen, weil wir insgesamt 200 Weckmenschen verkauft und so unsere Klassenkasse gefüllt haben. Zum Schluss wurde die Küche sauber und ordentlich gemacht und danach haben wir das restliche Wochenende genossen.

 Jubiläum – 15 Jahre Pair & Share Begegnungsprogramm in Namibia am RWB

Wer hätte das gedacht, als 2010 die ersten vier Schülerinnen gemeinsam mit Frau Türk nach Namibia fuhren, um ein 3-wöchiges Begegnungsprogramm zu starten, an dem bisher mehr als 130 Azubis teilgenommen haben. Das Netzwerk umfasst heute drei Kindertagesstätten, die Waldorf School Windhoek, die Hotelfachschule NUST der Universität in Windhoek, ein privat geführtes Hotel sowie ein Hotel der Gondwana Collection in Klein Windhoek. An dem Programm können Azubis aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe sowie Studierende der Fachschule für Sozialpädagogik teilnehmen und neben einem Schnupperpraktikum auch Land und Leute kennen lernen. Funding durch Ausbildung-weltweit vorausgesetzt, können sich Interessierte ab September 2025 für die Teilnahme an der Fahrt im Februar / März 2026 über Karneval bei Frau Türk bewerben. Beachten Sie dazu bitte die Aushänge nach den Sommerferien.

YOUNG-CHEFS-BATTLE -  WE ROCK THE KITCHEN

Am 30. August 2025 durfte unser TEAM der Kochauszubildenden der Klasse BSK 124 in Leipzig beim Kochwettbewerb von Chefs-Culinar teilnehmen.  

An 2 Messetagen kochten vier TEAMS gegeneinander, um den Messe und Tagessieger zu ermitteln. Die Köche hatten dabei mit mehreren Herausforderungen, z. B. Erdnussallergie, Zuschauerfragen und dem Zeitdruck alles in der vorgegebenen Zeit auf den Teller zu bringen, zu kämpfen.  Unser TEAM "die Messer Wetzlar" hat sich hervorragend geschlagen und den Tagessieg des ersten Messetags "erkocht". Insgesamt gab es einen hervorragenden 2. Platz. Die Auszubildenen werden im nächsten Jahr wieder angreifen und den Messesieg versuchen zu erkochen. Wir gratulieren dem TEAM und freuen uns auf das nächste Jahr.

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Projekt „Demokratie aktiv!“ der Bundesstadt Bonn

"Demokratie ist kein Fußballspiel, bei dem du nur Zuschauer bist“ – so singen es Die Ärzte in ihrem zuletzt veröffentlichten Song. Nur Zuschauer wollten auch die Buddies vom Projekt „Demokratie aktiv!“ der Bundesstadt Bonn nicht sein, die im Schuljahr 2024/2025 eine internationale Förderklasse des Robert-Wetzlar-Berufskollegs in wöchentlichen Unterrichtseinheiten begleiteten. Und auch die Schülerinnen und Schüler dieser Klasse wollten nicht nur Zuschauer sein, sondern die Ärmel hochkrempeln und mit anpacken. Innerhalb des Projektes, das sich mit den Themen Identität, Werten, Gesellschaft und einem demokratischen Miteinander auseinandersetzt, hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, selbst ein Projekt auf die Beine zu stellen. Dabei entstanden zwei ganz unterschiedliche Vorhaben, die jeweils in Kleingruppen realisiert wurden. Bei der einen Gruppe kam es ganz anders als gedacht. Aus der Ursprungsidee, etwas zur Unterstützung Obdachloser zu unternehmen, entstand dann eine Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz. Gemeinsam mit dem DRK hat die Klasse ein Sommerfest in einer Flüchtlingsunterkunft organisiert. Es wurde in Form von Waffeln, Hotdogs, Pommes, Kuchen und Getränken für die Verpflegung gesorgt. Kinderaugen wurden bei einer Olympiade mit Sackhüpfen, Eierlauf und weiteren Geschicklichkeitsübungen zum Leuchten gebracht. Insgesamt hatten nicht nur die Schülerinnen und Schüler viel Spaß, sondern auch die Bewohner der Unterkunft eine willkommene Abwechslung in ihrem Alltag. Wir sind dem DRK sehr dankbar für die Erfahrungen, die hier alle sammeln durften. Die zweite Gruppe widmete sich dem Thema Frieden – einem Wert, der gerade in einer diversen und internationalen Klassengemeinschaft von großer Bedeutung ist. Mit viel Kreativität und Teamgeist gestalteten die Schülerinnen und Schüler ein eindrucksvolles Graffiti an der Hauswand der Schule. Dabei brachten sie das Wort „Frieden“ in den verschiedenen Sprachen ihrer Herkunftsländer an die Wand und ergänzten es mit einer Weltkugel und einer Friedenstaube als zentrale Symbole des Miteinanders. Das Kunstwerk wurde zu einem sichtbaren Zeichen für Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt. Jede und jeder Einzelne hat die eigene Persönlichkeit, Talente und Sprache eingebracht. Es waren unendlich viele schöne Begegnungen der Menschlichkeit, von denen wir lange zehren können. Der Einsatz war die Zeit der Schülerinnen und Schüler. Mehr braucht es nicht, um vom Zuschauer zum Mitspieler im größten Gesellschaftsspiel zu werden – unserer Demokratie.

Archiv Schulleben Schuljahr 24/25

Archiv Schulleben Schuljahr 23/24

Archiv Schulleben Schuljahr 22/23

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